„ Für die öffentlich Bediensteten nur Worte und keine Taten “

„Unsere Vorschläge nicht akzeptiert.“ „Unter diesen Bedingungen ist ein echter Dialog immer schwieriger, wir sind von einer Verhandlung weit entfernt.“ Dies betonen mit Nachdruck die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im AGB/CGIL, SGBCISL, SGK/UIL, ASGB, NURSING UP und GS. So die scharfe Kritik gegen den Verhandlungstisch für das „Schlamassel“, in dem sich die Verhandlungen befinden, die…

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GemeinsamePressemitteilung der Gewerkschaften des Gesundheitswesensvom 31.05.2024

Die im Wahlkampf kurz vor der Wahl am 22. Oktoberangekündigten Versprechen für den Gesundheitsvertrag rücken in immer weitere Ferne. Das Mantra, das wir von den Politikern und den anderen Verhandlungspartnern gehört haben, war das der Aufwertung der Gesundheitsberufe, auch um die bestehende Kluftzwischen dem derzeitigen Gehalt der Krankenschwestern und Krankenpfleger sowie der Gesundheits- und Pflegeberufe imsozialen Sektor (Pflegeheime) und demselben Personal imöffentlichen Gesundheitssektor der Provinz zu schließen. Das Hauptproblem sind die von der Landesregierung für diesenVertrag bereitgestellten Mittel. Seit einigen Monaten ist die Diskussion am Verhandlungstisch zum Stillstand gekommen, da 35 Millionen Euro völlig unzureichend sind, um nicht nur unseregewerkschaftlichen Forderungen zu erfüllen, sondern auch alles, was in den Leitlinien enthalten ist, die von der Regierung vor den letzten Wahlen beschlossen wurden. Mit 35 Millionen Euro fehlen zum Beispiel die notwendigenMittel, um ein Modell für die Laufbahnbelohnung zu schaffen. Die Angehörigen der Gesundheitsberufe, allen voran die Krankenschwestern und -pfleger, sind schon jetzt Wenige und müssen häufig Aufgaben übernehmen, die zusätzlicheKompetenzen und Verantwortlichkeiten zu ihrer institutionellenTätigkeit beinhalten. Rollen, die jedoch wirtschaftlich nichtanerkannt werden. Die fehlenden Ressourcen für die Berufskarriere sind nur einBeispiel, das andere große Problem ist nach Ansicht der Gewerkschaften die Absicht, die Arbeitszeit zu reduzieren. Die Möglichkeit, die Arbeitszeit zumindest für diese Berufe auf 36 Stunden zu reduzieren, ist hervorragend, aber zu welchem Preis? Von den 35 Millionen, die zur Verfügung stehen, werden 21 Millionen benötigt, um die fehlenden Arbeitsstunden in Form von Überstunden (zusätzliche planmäßige Stunden mit einer Erhöhungdes Stundenlohns) auszugleichen, da die Wochenarbeitszeit für die besonders belasteten Gesundheitsberufe von 38 auf…

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